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DEFA - Stiftung - 2007

Förderpreisträger 2007

Saara Aila Waasner
auf dem 28. Filmfestival Max Ophüls 2007
Der Förderpreis der DEFA-Stiftung in Höhe von 4.000 Euro auf dem 28. Filmfestival Max Ophüls Preis 2007 ging an Saara Waasner für ihren Film "Die Gedanken sind frei“.
Susanne lebt seit ihrem 18. Lebensjahr mit einer Zwangserkrankung. Jeder einzelne Schritt im Alltag kostet sie viel Kraft und Überwindung. Vor 20 Jahren wurde sie in einer Pflegefamilie aufgenommen und erfährt dort Zuwendung und Verständnis. Mit der gleichaltrigen Tochter verbindet sie eine stille Freundschaft. Um sich der Frage zu stellen, ob sie je gesund wird und ein normales Leben führen kann, muss Susanne viel Mut aufbringen. Saarah Waasner nähert sich langsam und einfühlsam ihrer Protagonistin. Sie lässt den Zuschauer erahnen, wie komplex und verstrickt Susannes Gedankenwelt ist. Gleichzeitig zeichnet sie ein sanftes Bild einer Großfamilie, deren liebevolles Miteinander das Leben mit Susannes psychischer Erkrankung beeindruckend normal erscheinen lässt.
Saara Waasner, Jahrgang 1981, arbeitete bereits im Bereich Regieassistenz, Aufnahmeleitung und Casting bei Kino- und Fernsehproduktionen und führte bei mehreren kurzen Dokumentarfilmen Regie. Seit 2003 studiert sie an der Filmakademie Baden-Württemberg, in der Fachrichtung Dokumentarfilm.

 

Marc Meyer
auf dem 17. FilmFestival Cottbus 2007

Der Förderpreis der DEFA-Stiftung in Höhe von 4.000 Euro auf dem 17. FilmFestival Cottbus ging an Marc Meyer für seinen Film „WIR SAGEN DU! SCHATZ.“.
Der Regisseur Marc Meyer schuf mit seinem Film eine ungewöhnliche Parabel auf die Unverbindlichkeit in der heutigen Gesellschaft. Seine Figuren sind detailliert gezeichnet, unterliegen gleichzeitig jedoch auch einer Typisierung. Der Inhalt und die Bilder harmonieren perfekt und sind zudem wunderbar musikalisch unterlegt.
Marc Meyer, Jahrgang 1968, studierte Politologie und ist seit 1995 als freier Autor tätig. Seit 2004 führt er auch Regie. „WIR SAGEN DU! SCHATZ.“ ist Meyers erster längerer Spielfilm.

 

Mario Schneider
auf dem 50. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2007

Auf dem diesjährigen 50. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm ging der Förderpreis der DEFA-Stiftung in Höhe von 4.000 Euro an Mario Schneider für seinen Film „Heinz und Fred“.
Es gelingt Mario Schneider auf wunderbare Weise Wirklichkeit und Fiktion zu verbinden. Mit der Wahl des Erzählers als Mundartsprecher und der Liebe für Details, Hintergründe und Farben erhöht er den Anteil des Märchenhaften. Die ausdrucksstarken Bilder erzählen eine sehr emotionale Geschichte von Vater und Sohn in einer sonst so rauen und eigenwilligen Atmosphäre des Mansfelder Landes.
Mario Schneider, Jahrgang 1970, wuchs wie die Protagonisten im Mansfelder Land auf und wurde in der dortigen Kupferhütte ausgebildet. Von 1994 bis 200 studierte er Komposition und Filmmusik an den Musikhochschulen Leipzig und München. 2004 gründete Mario Schneider die Firma 42film, bei der er als Produzent und Regisseur tätig ist.

 

Robert Seidel, Max Hattler
auf dem 19. Filmfest Dresden 2007

Der Förderpreis der DEFA-Stiftung auf dem 19. Filmfest Dresden in Höhe von 4.000 Euro ging an Robert Seidel und Max Hattler für ihr Animationsfilm-Projekt „bipolar“. Die Idee zum Projekt entstand im Frühjahr auf dem Austauschforum „Perspektiven für den Animationsfilm“. Der Preis wurde von Helmut Morsbach am 26. Juli an die Künstler anlässlich der Kurzfilmnacht in der Bar25 in Berlin übergeben.

 

Ann-Kristin Reyels
auf dem 17. filmkunstfest Schwerin

Der mit 4.000 Euro dotierte Förderpreis der DEFA-Stiftung ging in diesem Jahr an den Film „Jagdhunde“ von Ann-Kristin Reyels. Die Begründung lautet: „Ann-Kristin Reyels arbeitet in ihrem Spielfilmdebüt zielsicher und überzeugend mit Metaphorisierungen von Landschaften, Personen und Motiven, um eine eigene Filmsprache zu entwickeln. So schafft sie eine Geschichte, die trotz Tristesse ihren Sinn für Humor behält und eine Atmosphäre, die trotz Beklemmung immer Raum für Hoffnung lässt.“
Ann-Kristin Reyels, Jahrgang 1976, absolvierte Praktika und Assistenzen bei Film- und Fernsehproduktionen. Ab 2001 studierte sie Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. „Jagdhunde“ ist ihr Diplomfilm.

 

Toke Constantin Hebbeln
auf dem 12. Internationalen Filmfestival für Kinder und junges Publikum "Schlingel"

Der mit 4.000 Euro dotierte Förderpreis der DEFA-Stiftung ging an Toke C. Hebbeln für seinen Film „Nimmermeer“. Der Film erzählt eine märchenhafte Geschichte um das Erwachsenwerden und die Macht der Phantasie und des Träumens. Der kleine Jonas verliert nach dem Tod seines Vaters seine Träume und sein Lachen. Erst der Zauberer einer Gauklergruppe hilft Jonas diese Fähigkeiten wiederzufinden. Der Zuschauer wird in eine geheimnisvoll raue Landschaft entführt, deren Bilder zudem wunderbar musikalisch untermalt werden.
Toke Constantin Hebbeln studierte Philosophie und Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin. Im Jahr 2002 begann er das Studium Regie/szenischer Film an der Filmakademie Baden-Württemberg.











Marc Meyer, Roland Rust und Helmut Morsbach
(Foto: poll production gmbh/ Goethe)