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DEFA - Stiftung - 2009

Förderpreisträger 2009

 

Christoph Röhl
auf dem 30. Filmfestival Max Ophüls Preis 2009

Der Förderpreis der DEFA-Stiftung in Höhe von 4.000 Euro auf dem 30. Filmfestival Max Ophüls Preis 2009 geht an Christoph Röhl für seinen Film "Ein Teil von mir“. Der Regisseur Christoph Röhl setzt sich in dem intelligenten und einfühlsamen Spielfilm "Ein Teil von mir" mit komplexen Inhalten auseinander, wie ungewollter Schwangerschaft, der Übernahme von Verantwortung und dem Erwachsenwerden. Es gelingt ihm die wechselnden Gefühle des 16-jährigen Jonas, der plötzlich erfährt, dass er Vater wird, lebensnah und unbefangen zu schildern. "Ein Teil von mir" brilliert mit talentierten Nachwuchsdarstellern, überzeugt mit einer durchdachten Story und beweist, wie liebenswert und spielerisch man mit sozialen Themen umgehen kann.
Christoph Röhl, der 1967 in Brighton geboren wurde, studierte Geschichte und Germanistik an der Universität of Manchester und in den neunziger Jahren Regie- und Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Nach mehreren Kurzfilmen ist „Ein Teil von mir“ sein erster Spielfilm.

 

 

Almut Getto
auf dem 19. filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern 2009

Der Förderpreis der DEFA-Stiftung in Höhe von 4.000 Euro auf dem 19. filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern ging an Almut Getto für ihren Film „Ganz nah bei dir“.

Preisträgerin Almut Getto mit dem Vorstand der DEFA-Stiftung Helmut Morsbach auf der Verleihung
Preisträgerin Almut Getto mit dem Vorstand der DEFA-Stiftung Helmut Morsbach bei der Verleihung


Auf leichte, doch poetische Weise erzählt der Film eine schräge Liebesgeschichte zwischen dem verschrobenen Banknotenprüfer Philipp Baader und der blinden, aber lebenslustigen Cellistin Lina. Philipp meidet jegliche Art von Bezeihung und teilt stattdessen lieber seine Wohnung mit seiner vollautomatischen Bügelmaschine und seiner Schildkröte Paul - und nur mit Paul. Als er auf die freche, lebensfrohe und entschlossene Lina trifft, bringt sie Philipps Lebenskonzept kräftig ins Wanken.
In schönen Bildern nimmt Almut Getto den Zuschauer mit auf die lange Reise der Annäherung zweier Außenseiter, die sich magisch anziehen, aber immer wieder durch recht unterhaltsame Zwischenfälle und Philipps possierliche Absonderlichkeiten voneinander weggestoßen werden. So gelingt ihr mit „Ganz nach bei dir“ ein humoristischer Zugang zum Thema der sozialen Isolation und Angst vor Neuem, gemischt mit wortwitzigen Dialogen und voller skuriller Details. 
Nach ihrem Studium der Politik-, Kommunikationswissenschaft und Soziologie in München und einem postgraduierten Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln war die Regisseurin u.a. mehrere Jahre als TV-Autorin tätig. Mit ihrem Spielfilmdebüt  "Fickende Fische" war sie bereits im Ophüls-Wettbewerb 2002 erfolgreich vertreten.

 

 

Aelrun Goette
auf dem 14. internationalen Filmfestival für Kinder und junges Publikum, Chemnitz 2009

Der Förderpreis der DEFA-Stiftung in Höhe von 4.000 Euro des diesjährigen internationalen Filmfestivals für Kinder und junges Publikum in Chemnitz ging in der Kategorie „Blickpunkt Deutschland“ an Aelrun Goette für ihren Film „Keine Angst“.


Alrun Goette

Die 13-jährige Becky muss schon früh die Verantwortung für ihre drei jüngeren Geschwister und die alkoholkranke Mutter übernehmen. Als sie eines Tages im Bus den schüchternen Bente kennenlernt, erlebt sie ihre erste Liebe und kann doch nicht Elend und häusliche Probleme hinter sich lassen.

Alrun Goette setzt sich mit ihrem beklemmenden und grenzüberschreitenden Film eindrucksvoll mit den Themen häuslicher Gewalt, Kinderarmut und Jugendkriminalität auseinander. Ihr anklagender und lange nachwirkender Film rüttelt wach und mahnt eindringlich, sich dem Leid unserer Mitmenschen zuzuwenden. Es ist fast unerträglich mit ansehen zu müssen, wie klein das Pflänzchen „Hoffnung“ ist. Zumindest das sollten wir als Zuschauer aushalten.

 

 

Martin Thoburn und Matti Adoma
auf dem 21. Filmfest Dresden 2009

Der Förderpreis der DEFA-Stiftung auf dem 21. Filmfest Dresden in Höhe von 4.000 Euro ging an Martin Thoburn und Matti Adoma für ihr Projekt „The Film Cave“. Schwerpunkt ist das zunehmende Verschwimmen von Realität und Simulation in der heutigen Welt. Inspirieren lassen haben sich die beiden von Platons Höhlengleichnis. Die Verleihung fand am 7. August im Pasinger Kino in München statt.

 

 

Vadim Jendreyko
auf dem 52. Internationalen Filmfestival für Dokumentar- und Animationsfilm Leipzig 2009

Der Förderpreis der DEFA-Stiftung in Höhe von 4.000 Euro beim Internationalen Filmfestival für Dokumentar- und Animationsfilm Leipzig ging dieses Jahr an den Film „Die Frau mit den 5 Elefanten“ von Vadim Jendreyko.

Der Film gibt uns Einblicke in das Leben von Swetlana Geier, der bedeutendsten Übersetzerin für russische Literatur ins Deutsche.Jendreyko nimmt uns mit in ihr Haus, in ihre Arbeitswelt, zu ihrer großen Familie aber auch auf eine Reise in ihre Vergangenheit. Sie erzählt über die Säuberungsaktionen unter Stalin, den Verlust des Vaters und ihrer Freundin.

Zusammen mit ihrer Enkelin reist sie nach über 40 Jahren zurück an die Orte ihrer Kindheit und spricht dabei offen über ihr Leben und ihr persönliches Verhältnis zur Sprache, die sich wie ein roter Faden durch ihr ganzes Leben zieht. Ihre poetische Sprache, literarische Klarheit und präzisen Satzkonstruktionen ziehen den Zuschauer tief in die Welt der Worte hinein.

Jendreyko gibt mit seinem Film nicht nur ein wunderschönes Portrait einer interessanten Persönlichkeit, sondern gleichzeitig einen Hinweis auf die Wesentlichkeit von Sprache. Der Film ist letztlich nicht nur ein Portrait. Er ist auch gefüllt mit Weisheiten, die nicht nur für das Übersetzen, sondern für nahezu alle Bereiche des Lebens gelten.

 

 

Bernhard Sallmann
auf dem 19. FilmFestival Cottbus 2009

Der Förderpreis der DEFA-Stiftung im Wert von 4000 Euro auf dem 19. FilmFestival Cottbus ging an den Dokumentarfilm „Träume der Lausitz“ von Bernhard Sallmann.


Berhard Sallmann

Der Film nimmt auch Bezug auf den DEFA-Film „Die Schmerzen der Lausitz“ von Peter Rocha und stellt ein aktuelles Portrait der Landschaft, ihrer Bewohner und der Veränderungen, denen sie unterworfen ist, dar.
Vor allem in Form seiner kraftvollen Bildsprache vermag er einen Eindruck von der vorherrschenden Stimmung in der Region zu vermitteln.
Seine Vision von der Verwandlung einer traditionellen Industrielandschaft kann Mut machen, auch wenn es noch ein weiter Weg ist.