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DDR-Magazin 1972/24

Director: Hans Müller, 17 Min., Black-White, Documentary
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Dokumentarfilme, 1972

Film/Video Format
16 mm; 35 mm
Length in m
287
Other Title
Theaterreport; Künstler im Examen; Magazin B 24

Short Summary (English)

Theatre report.

1. New relationship between audiences and theatre workers have come into existence.

2. Working meeting of the GDR Theatrical Workers Union.

3. Rehearsal with stage director Benno Besson.

4. New partnership relations develop between artists and workers. Talks between people from the audience and artists in the foyer.

Film Crew

Director
  • Hans Müller
Camera
  • Gerhard Münch
  • Peter Sbrzesny
Film Editing
  • Sigrid Hohmann
Music
  • Kurt Zander (Musikbearbeitung)
Production Management
  • Klaus Eggert
Content Editing
  • Hans Müller
Text
  • Hans Müller
Narrator
  • Klaus Feldmann
Person, Primary
  • Helene Weigel
  • Friedrich Wolf
  • Annekathrin Bürger
  • Horst Schönemann
  • Benno Besson
  • Hilmar Thate
  • Bertolt Brecht
  • Arno Wyzniewski
  • Helmut Straßburger
  • Wolfgang Heinz
  • Eberhard Esche
  • Rolf Ludwig
  • Manfred Karge
Person, Secondary
  • Walter Felsenstein
  • William Shakespeare
  • Alfred Matusche

Short Summary (German)

Das Theater wird bestimmt vom Verhältnis des Schauspielers zum Publikum. Zeichnungen verdeutlichen die frühere Angst vor dem Publikum. Zuschauer stehen im Foyer der Volksbühne. Das Theater hat in der DDR eine wichtige Stellung. Verschiedene Theaterprogramme werden eingeblendet. Das sozialistische deutsche Nationaltheater reicht von der Klassik bis in die Gegenwart. Vertreter dieses Theaters sind Friedrich Wolf, Helene Weigel, Bertolt Brecht und Walter Felsenstein. Es gibt ein neues Verhältnis der Zuschauer zu den Schauspielern.

Darüber diskutiert der Verband der Theaterschaffenden. Der Präsident dieser Vereinigung ist Regisseur und Schauspieler Wolfgang Heinz. Von ihm werden Fotos auf der Bühne gezeigt. Er spricht bei einer Versammlung über die Bedeutung der Schauspielerei im Kontext zum Weltgeschehen. Schauspieldirektor Horst Schönemann spricht ebenfalls auf dem Podium, über die schöpferische Rolle der Arbeiterklasse.

Benno Besson übt mit Schauspielern ein Stück ein. Er probt mit Hilmar Thate und Eberhard Esche. Besson ist der Leiter der Volksbühne. Das Ensemble hält engen Kontakt zu den Bürgern und unterhält Patenschaften. Die Entstehungsgeschichte der Volksbühne wird erzählt, Fotos dokumentieren einzelne Stationen. Erwin Piscator spielte hier politisches Theater. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde es wiederaufgebaut. Der Vorsitzende des Wohnbezirkes Mitte wird über die Stellung der Volksbühne zitiert. Das Theater weckt die Liebe zur Kunst, so Pahl. Die Aussagen werden mit Fotos von Aufführungen, zum Beispiel von "König Hirsch" untermalt. Auf der Bühne wird auch versucht klassische Stoffe mit Gegenwartsbezug aufzuladen, wie bei Schillers "Die Räuber". Besson feierte mit Brecht-Stücken auch im Ausland Erfolge.

Rolf Ludwig spielte im Moliere-Stück "Der Arzt wider Willen" eine komische Rolle. Auszüge aus dem Stück bei einem Gastspiel bei Stahlwerkern sind zu sehen, das Publikum lacht. Besson und die Schauspieler sprechen nach der Aufführung über das Stück.

Im kleinen Theater der Volksbühne wird das zeitgenössische Stück "Kap der Unruhe" von Matusche gespielt. Annekathrin Bürger und Arno Wyzniewski spielen mit. Nach der Aufführung wird im Foyer mit den Zuschauern gesprochen, die gesamte Diskussion wird protokolliert. Wortbeiträge der Diskussion sind im Originalton vorhanden. Laut Off-Kommentar lernen sowohl Publikum als auch Schauspieler aus solchen Zusammenkünften.

Theaterleute besuchen das Berliner Glühlampenwerk NARVA. Nach der Arbeitsplatzbesichtigung folgt ein Beisammensein und Austausch zwischen den Gewerken. Ein Schauspieler schaut sich das Brigadebuch an, das auch Artikel über ihn enthält. Die Volksbühne unterhält weitere Partnerschaften mit Chemiegroßbetrieben in der DDR. Der Schauspieler Helmut Straßburger ist Mitglied der Brigade Völkerfreundschaft eines elektrochemischen Kombinats. Beim Abschminken spricht er über seine Aufgaben dort. Eine Brigadegruppe schaut sich die Proben zu Shakespeares "Othello" im großen Saal an. Das Stück wird in Auszügen gezeigt. Der Regisseur Manfred Karge berät sich bei den Proben. In der Theaterkantine wird über das Stück diskutiert. Auf der Hauptbühne wird die Dekoration für die Abendveranstaltung aufgebaut. Benno Besson wird zitiert, der über die Kunst des Zusammenlebens und die Rolle der Volksbühne spricht. Der große Saal füllt sich mit Besuchern.

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