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Der Augenzeuge 1965/22

Schwarz-Weiß, Dokumentarfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme, 1965

Film-/Videoformat
35 mm
Länge in m
291
Anlaufdatum

Kurzinhalt (Deutsch)

1. Versteigerung moderner Kunst in München-Schwabing (58 m)

Wussten Sie schon...

2. ... dass Sie ihren Vogel mit ins Lokal nehmen können? (25 m)

3. ... wie die so genannten Ping-Pong-Bälle entstehen? (20 m)

4. ... was unter einem Aquonauten zu verstehen ist? (22 m)

5. ... dass Rentiere mit dem Lasso eingefangen werden? (21 m)

Reportage

6. Der Augenzeuge in Berlins modernstem Milchhof (60 m)

Sport im Bild

7. Deutsch-sowjetische Schachwettkämpfe im Klubhaus der Berliner Transformatorenwerke. Erfurter Fußballer beim sowjetischen Armeesportklub in Wünsdorf (52 m)

8. Fallschirmspringen: Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaften in Brasilien (33 m)

Filmstab

Person, primär
  • Hiepe
Person, sekundär
  • Paul Dessau (Pseudonym: Peter Daniel, Henry Herblay)
  • Anna Seghers
  • Luigi Nono
  • Helene Weigel

Langinhalt

1. Junge Künstler bieten auf der Leopoldstraße in München-Schwabing ihre Bilder an, und im "Theater in der Leopoldstraße" findet die 2. Versteigerung moderner Kunst zugunsten der Abrüstungs-Bewegung statt: Straße mit Verkehr in Richtung eines der drei Münchner Tore; Bilder von jungen Künstlern auf der Leopoldstraße; Interessenten beim Vorbeiflanieren; Außenfassade des Leopoldtheaters; davor das Plakat "Aktion für Abrüstung Versteigerung Moderner Kunst..."; Leuchtreklame "Theater in der Leopoldstrasse"; Interview mit dem Auktionator, Dr. Hiepe; Besucher bei der Auswahl von Drucken in einem Raum; einzelne Exponate; Auktion im Theatersaal; Schreiben von der DDR-Schauspielerin und Intendantin des Berliner Ensembles, Helene Weigel, an Dr. Hiepe vom 17.5.1965, Berlin N4, Chausseestraße 125: "Sehr geehrter Herr Hiepe! Dies sind 5 Platten aus einer einmaligen Auflage von 50 Exemplaren, die ich für die engsten Freunde Brechts als Geschenk anfertigen ließ. Ich glaube, dass sie für Ihren Zweck einen guten Sinn haben. Mit bestem Gruß Helene Weigel"; Partitur von Luigi Nono; Notenhandschrift von Paul Dessau; handschriftlicher Brief von der Schriftstellerin und Vorsitzenden des Schriftstellerverbandes der DDR, Anna Seghers: "Wir haben in unserem Leben furchtbare gemeine böse Gewalt kennen gelernt. Wir wissen aber auch, dass es eine gute Gewalt gibt, die stärker als jede andere werden muss, die Gewalt des Friedens. Anna Seghers"

 

"Wussten Sie schon?"

2. In Hongkong kann man seinen Vogel ins Restaurant mitnehmen: Zwei Männer überqueren mit Vogelkäfigen eine Straße in Hongkong; ein Mann im Restaurant hängt derartige Gehäuse mit Vögeln auf eine Stange; deren Besitzer trinken; und essen inzwischen; ein Gast stellt seinen Vogelkäfig neben sich auf den Tisch; er winkt dem Kellner; ihm wird eine Speisekarte mit verschiedenen Gerichten, auch Vögeln, gereicht; ein Kasten mit Heuschrecken für den mitgebrachten Begleiter; lachender Geschäftsinhaber; eine Hand nimmt Heuschrecken heraus; unruhig im Käfig herumfliegende Vögel

 

3. Herstellung von Tischtennisbällen: Gestapelte Zelluloid-Plättchen auf einem Tisch; eines davon wird entnommen; im heißen Wasserbad zu einer Halbkugel gezogen; Abschleifen des Randes; Zusammenleimen der beiden Hälften; Aufblasen und kaltes Bad; Kontrolle über einer Lichtquelle; Tischtennisbälle werden in ein Behältnis geschüttet

 

4. Ein "Aquonaut" wird für Taucheraufnahmen in einem Schwimmbecken vorbereitet: Ausrüsten des Tauchers; ebenso die Kamera für Aufnahmen unter Wasser; ein kleiner Junge schwimmt unter und über dem Wasserspiegel; mehrere kleine Schwimmerinnen von unten aufgenommen

 

5. Zucht von Rentieren im hohen Norden der UdSSR: Auswahl der Zuchttiere mit dem Lasso; viele Tiere in einer Herde

 

"Reportage"

6. Zu Besuch im modernsten Milchhof der DDR in Berlin-Heinersdorf: Schreiende Babys in Gitterbetten; leere Babyflaschen; ein mit Kisten voller leerer Milchflaschen beladener Gabelstapler fährt in die Halle des Milchhofs in Berlin-Heinersdorf; darin lange Laufbänder zum Transport beim Füllen; automatischer Füllprozess; und Verschließen der Flaschen; Heben mit Hebeleinrichtung; Stellen in Kästen; mehrere davon auf einem Fließband; sie werden gestapelt; automatisches Füllen von Milchkannen; wiederum auf dem Fließband; gestapelte Kästen gelangen auf die Verladerampe nachts um 23.25 Uhr; Beladen von Lkws; ein Auto verlässt den "VEB Milchhof" (Leuchtreklame); ein Kesselwagen trifft ein; fährt um 3.50 Uhr an die Rampe; Babys trinken ihre Fläschchen

 

"Sport"

7. Deutsch-sowjetischer Schachwettkampf zwischen sowjetischen Soldaten und Mitgliedern des Schachzirkels im Klubhaus der Transformatorenwerke Berlin-Oberschöneweide: Schachspieler an langen Tischen; Zuschauer im Raum; einzelne Spieler; eine Schachspielerin; unruhige Füße unter den Stühlen; Händeschütteln nach einem beendeten Spiel

 

Fußball-Freundschaftsspiel zwischen Sportklub Turbine Erfurt und dem sowjetischen Armeesport-Klub in Wünsdorf: Zuschauer am Fußballfeld; Ausschnitte aus dem Spiel

 

8. Vorbereitungen in der DDR auf die Fallschirmsport-Weltmeisterschaften in Brasilien 1965: Fallschirmspringer steigen in einen Hubschrauber; Start der Maschine; Blick aus der Kanzel auf die Erde; Absprung mit Verzögerung; Zielsprung eines Fallschirmspringers; Landung auf dem markierten Kreuz

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